HISTORICKÝ ÈASOPIS

5/2022

VEDECKÝ ÈASOPIS O DEJINÁCH SLOVENSKA A STREDNEJ EURÓPY
VEDECKÝ ÈASOPIS O DEJINÁCH SLOVENSKA A STREDNEJ EURÓPY

VYDÁVA HISTORICKÝ ÚSTAV SLOVENSKEJ AKADÉMIE VIED, V. V. I.

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ISSN 0018-2575 (print)

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DRUGA, Marek

The Benedictines and the Beginnings of Watermills in Hungary. (On the Issue of the Monastic Economy in the 11th–12th century).

Historický èasopis, 2021, 69, 3, pp. 387–416, Bratislava.

Abstract: The study examines the historical backround of the origins of watermills in the Kingdom of Hungary. The paper is directed towards the process of spreading the watermill from the 11th to 13th centuries, with emphasis on question of the impact and role of Benedictine monks in this process. The work tries to compare the conclusions of older historians, and to re-evaluate the informative value of the sources. The aim of the work is to try to estimate the date of construction of the first watermills and identify the period when watermills became common in the Kingdom of Hungary.

Keywords: Watermill. Benedictines. Middle Ages. Donation. Lieges.

Resumé: Benediktiner und die Anfänge der Wassermühlen in Ungarn. Zur Frage der klösterlichen Wirtschaftsführung im 11.–12. Jahrhundert. Die Abhandlung beschäftigt sich mit der ersten Wassermühle in Ungarn im 11.–12. Jahrhundert und mit der Verbreitung dieser Technologie auf dem Besitz der Bene-diktinerklöster. In der Studie präsentiere ich die ungarischen Quellen vom 11.–12. Jahrhundert, die ich dann in einen breiteren europäischen Kontext stelle. In der Schlussfolgerung meiner Abhandlung korrigiere ich die Thesen über den rechtzeitigen Ausbau der Wassermühlen in Ungarn in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts. Die ältesten zuverlässigen Daten über Mühlen stammen aus der zweiten Hälfte des 11. und 12. Jahrhunderts. Die Zahl der Mühlen der königlichen Klöster lässt auch in dieser Zeit keine dynamische Zunahme der Wassermühlen erkennen. Zahlreichere Mühlen erwähnen nur gefälschte Gründungsurkunden aristokratischer Klöster in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts, aber ich bevorzuge in ihrer Bewertung eine zurückhaltendere Meinung als die, die in den Werken einiger älterer und zeitgenössischer Historiker erscheint. Die Auskunftsquellen belegen erst im 13. Jahrhundert einen bedeutenden Ausbau der Wassermühlen. Aufgrund unzureichender Informationen über Schenkungen und andere Rechtsakte ist jedoch nicht auszuschließen, dass der Boom der Wassermühlen in Ungarn die letzten Jahrzehnte des 12. Jahrhunderts erfasst hat. Die Studie stellt auch ältere Ansichten der Benediktiner im 11. Jahrhundert als körperlich arbeitende Mönche, die in relativ armen Klöstern lebten, in Frage. Gleichzeitig deuten ungarische Quellen darauf hin, dass nicht nur Mönche die Ausbreitung der Wassermühlen beeinflussen könnten. Die Mühlen befinden sich auf dem Eigentum von Klöstern, aber auch auf dem Eigentum anderer kirchlicher Einrichtungen und Laien. Außerdem wurden Wassermühlen oft von Monarchen und Adligen an Klöster gespendet. Die Schenkungsurkunden und Vermögensinventare belegen, dass auch in Ungarn die ersten Benediktinerklöster meist reich gesicherte Anstalten waren und von den Benediktinern die Tätigkeit vor allem im geistlichen Bereich erwartet wurde. So konnte das Mönchtum an der Verbreitung des Wissens über Wassermühlen partizipieren, aber seine Verbreitung kam wohl erst mit der Anfahrt echter Handwerksmeister, also Fachhandwerker und Berufsmüller, die Wassermühlen nicht nur bauen, sondern auch reparieren konnten.

DOI: https://doi.org/10.31577/histcaso.2021.69.3.1

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