HISTORICKÝ ČASOPIS

5/2022

VEDECKÝ ČASOPIS O DEJINÁCH SLOVENSKA A STREDNEJ EURÓPY
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VYDÁVA HISTORICKÝ ÚSTAV SLOVENSKEJ AKADÉMIE VIED, V. V. I.

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TURÓCI, Martin 

The Kremnica Mint during the Great Economic Crisis and the 1930s.

Historický časopis, 2021, 69, 3, pp. 465–490, Bratislava.

Abstract: The study is devoted to the hitherto little studied problem of the development of the Kremnica Mint during the great economic crisis of 1930–1934, and the subsequent post-crisis period up to 1938. The author, whose study is based on more than two years of archive research, considers mainly the economic development of a business with a monopoly on the production of small coins for circulation in inter-war Czechoslovakia. Research has shown that during the great economic crisis, the economic development of the Kremnica Mint substantially differed from that of other Czechoslovak businesses. In contrast to the general economic development in Czechoslovakia, the years of the great economic crisis brought the mint stability and prosperity. The crisis affected the mint later, in 1934–1936, during the post-crisis period characterized by gradual recovery of the economy. The business definitively overcame the unfavourable development in 1938 thanks to the general revival of the Czechoslovak economy.

Keywords: Great Economic Crisis. Kremnica Mint. Coinage. Czechoslovak Crown. Unemployment. Czechoslovakia.

Resumé: Die Münzstätte in Kremnica in der Zeit der Weltwirtschaftskrise und in den 1930er Jahren. Wie die durchgeführten Untersuchungen zeigen, unterschied sich die wirtschaftliche Entwicklung der Münze Kremnica während der Weltwirtschaftskrise (1930–1934) grundlegend von der Situation anderer inländischer Unternehmen. Dies galt insbesondere für die ersten und schwierigsten Jahre der Depression, die im Bereich der industriellen Produktion im Allgemeinen mit einem Stillstand und einem Rückgang der Produktion und der Finanzerträge, mit Entlassungen von Arbeitnehmern und häufig mit dem Konkurs und der Liquidation des Unternehmens einhergingen. Die skizzierte Entwicklung ging nicht nur bei weitem an der Münzstätte vorbei, im Gegenteil, die ersten Krisenjahre (1930–1933) waren eine Blütezeit. Der Nenner der günstigen Zeit wurde ununterbrochene Herstellung, hohe Produktion und Gewinne sowie stabile Beschäftigungsbestand. Die selten günstige wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens wurde vor allem durch die besondere Stellung in der Wirtschaftsstruktur der Tschechoslowakischen Republik gegeben. Die Produktion der Münzstätte in Kremnica, die der Tschechoslowakischen Nationalbank unterstand, richtete sich nicht nach der Marktentwicklung, sondern allein nach den Währungsplänen des Staates, um eine ausreichende Währung zu gewährleisten. Die Wirtschaftskrise ging jedoch am Ende nicht an der Münzstätte vorbei, sondern nahm im Gegensatz zu anderen Unternehmen einen anderen Verlauf. Die Krise fand zu einer Zeit statt, in der sie in anderen Unternehmen und in der Wirtschaft der Tschechoslowakei im Allgemeinen langsam zu zurückgehen begannen. 1934 begann sich die Lage des Unternehmens zu verschlechtern, die ungünstige Entwicklung hielt die nächsten drei Jahre an und kulminierte 1936. Im folgenden Jahr, 1937, begann sich die Situation langsam zu verbessern. Bei der Münzstätte kann daher nicht direkt von der Manifestation der großen Wirtschaftskrise gesprochen werden, sondern von einer Depression als Folge der Entwicklungen nach der Krise, die durch eine langsame wirtschaftliche Erholung gekennzeichnet ist. Begleitet wurde dieser Zeitraum unter anderem von einer geringeren Währungsnachfrage begleitet, die durch eine langsamere Erholung des Handels, durch den Überfluss an Geld auf dem heimischen Markt, das in den vorangegangenen Jahren gedruckt worden war, und auch durch eine neue Herangehensweise des Staates an den Handel mit Edelmetallen, der deren Akkumulation verfolgte, verursacht wurde.

DOI: https://doi.org/10.31577/histcaso.2021.69.3.4

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